Montag, 21. April 2014

Gefüllte Paprika a la Uschi

Heute habe ich wieder etwas superleckeres gekocht, das wirklich toll gelungen ist und das echt nicht viel Kalorien hat.
Ich möchte an dieser Stelle betonen das ich das Rezept nicht stur nach einem Kochbuch gekocht habe, und es somit hier nicht einfach nur "abschreibe". Die Wahrheit ist, ich habe 3 unterschiedliche Kochbücher zu rate gezogen... und keines der Rezepte hatte mir 100%ig zugesagt und so habe ich eine Mischung daraus probiert.
Eines der Kochbücher war als Lieferumfang bei der Mikrowelle dabei, und da ich keine Lust hatte den Backofen leer zu räumen (jaja bei mir wird der Backofen als Lagerplatz für Kochgeschirr missbraucht) und dann 20 Minuten zu backen habe ich mich für die Zubereitung in der Mikrowelle entschieden. Was für mich eine ganz neue Erfahrung war.

Wir brauchen:

2 große Rote Papika (im Idealfall schön geformte die stehen bleiben)
1 Tomate (nicht so gross)
1-1,5 Stangen Staudensellerie
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 TL Fettfreie Gemüsebrühe (instant)
200-250 Gr. Hackfleich vom Rind

Wenn ihr gerade in der Diätphase seit, sind dies 2 Portionen. Da ich aber schon am Ende der Stabilisierungs-phase bin habe ich beide zu einer Mahlzeit gegessen (ohne weitere Beilage)
Wer keine Diät macht kann eine solche Paprika mit etwas Reis dazu essen und hat somit eine vollwertige
Mahlzeit

Etwa 225 Kalorie pro Stück


Zubereitung:

Die Zwiebel, den Sellerie und den Knoblauch schön klein schneiden/hacken. Ich benutzte hierfür den Tupper(r)-Turbo-Chef . Was ideal ist, keine riechenden Finger.
Die Zwiebel-Sellerie-Knoblaupampe mit etwas Wasser und einem TL Gemüsebrühe (ich verwende Seitenbacher Klare Suppe ohne Fett, 1er Pack (1 x 500 g))verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Hackfleisch ohne Zugabe von Fett leicht in der Pfanne anbraten, nach und nach das Brühegemisch hinzu geben. Die Tomate klein würfeln und dazu. Wer mag kann jetzt noch etwas Tomatenmark hinzu geben (hab ich bei meinen Kalorienberechnungen nicht dabei). Kurz köcheln lassen, Tomaten müssen nicht weich sein, denn es wird ja in der Mikro weiter gekocht.
Paprika die oberen 2-3 cm abschneiden. Kerne entfernen. Den holen Paprikakörper von innen leicht salzen, dann  die Masse in die Paprika füllen und den Deckel wieder aufsetzten. In ein Mikrowellen geeignetes Gefäß setzen und einen Rest der Flüssigkeit drum herum gießen.
In der Mikrowelle je nach Typ und Leistung auf volle Kraft 5-8 Minuten garen. Am besten einzeln.
Ich habe die Paprika so lange drin gelassen bis der Deckel begann zu schrumpeln... wenn man mit dem Messer ganz leicht hinein stechen kann ohne Widerstand und Saft entweicht ist die Paprika durch.

Der Zeitaufwand ist etwas unter einer halben Stunde, habe nicht so genau auf die Uhr gesehen.






Mittwoch, 9. April 2014

Welche Diät habe ich gemacht?

In den letzten Tagen und Wochen werde ich immer wieder gefragt "wie hast Du das gemacht?" und "Welche Diät hast Du gemacht".
Ich selber mag das Wort Diät eigentlich nicht so. Ist es doch viel zu sehr damit behaftet das man sich Dinge verbietet und darunter leidet. Ich möchte doch lieber sagen ich mache eine Kur. Das klingt doch weit angenehmer.

Ich mache eine Stoffwechsel-Kur, bei der meine Ernährung und somit mein gesamter Stoffwechsel umgestellt wird. Den Ausdruck "Ernährungsumstellung" möchte ich vermeiden denn er wird oft benutzt und auch oft belächelt, denn man könnte damit auch beschreiben das man die Chipsschale von links nach rechts räumt. :-)

Die Stoffwechsel-Kur funktioniert so, das der Körper angeregt wird die benötigte Energie nicht aus der Nahrung zu ziehen sondern aus den überflüssigen Pfunden. Also man isst eine Zeit lang viel zu wenig... aber würde man dies einfach so machen, dann könnte es sehr leicht zu Mangelerscheinungen kommen. Und vorallem das Gehirn registriert dies als eine "Hungersnot" und versucht dann wenn wieder normale Nahrungsmenge kommt diesen Mangel dadurch auszugleichen das es wieder neue "Fettpolster" anlegt um für die Nächste "Hungersnot" Vorräte zu haben. Das ist auch der Grund warum es diesen "Jojo-Effekt" bei den meisten radikalen Diäten gibt.
Bei dieser Stoffwechselkur soll dieser Effekt umgangen werden.

Wie das genau funktioniert würde hier den Rahmen sprengen, und ich bin ja auch kein Ernährungsforscher, Arzt oder ähnliches der dieses fundiert erklären kann.
Wer sich hier ernsthaft interessiert dem empfehle ich eines dieser beiden Bücher:


                         

Ich selbst habe mir das linke mit der herzförmigen Erdbeere gekauft und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Blaue Buch mit dem Dicken Mann fand ich vom Cover her sehr abschreckend... aber das interessante daran ist, die beiden Personen auf dem Titelbild sind ein und der selbe Mann! Er hat mit dieser Diät in etwa 1-2 Jahren so viel abgenommen. Also der Autor ist sehr sehr erfahren und hat zusätzlich noch sehr viel Zusatzinformationen zusammengetragen.
Meine Empfehlung ist daher, wenn Du nur ein bisschen abnehmen willst reicht das Buch mit der Erdbeere, wenn Du aber Dich und Deinen Körper massiv verändern willst, dann wähle das blaue oder beide Bücher.

In beiden Büchern sind zahlreiche Rezepte enthalten, die einem sehr bei der Durchführung dieser Kur helfen. Doch es gibt auch noch weitere Rezept-Bücher und ich persönlich möchte euch hier im Blog auch noch weitere Ideen und Rezepte zeigen. Meine Absicht ist es nicht den Inhalt dieser Bücher hier komplett zu veröffentlichen, sondern lediglich meine persönlichen Erfahrungen.


Montag, 7. April 2014

Süss-Scharfe Apfel-Paprika Pfanne



Süss-Scharfe Apfel-Paprika Pfanne (eine Portion)

2 Äpfel (etwa 200gr)
1 Tomate
1 gelbe Paprika
eine halbe Zwiebel
eine Zehe Knoblauch
etwa 1/2 Teelöffel Gemüsebrühepulver
Gewürze: Paprika, Kräuter der Provence,  Estragon, Pfeffer und Salz

Die halbe Zwiebel mit einer Zehe Knoblauch klein schneiden. Ich verwende dafür den Mini-Chef von Tupperware, das geht schnell und man hat nicht so riechende Finger.
In der nicht zu heissen Pfanne anbraten. (Ohne Fett!)
Die Äpfel in kleine Stücke schneiden von weniger als 1 cm dicke. Ich habe dafür die Äpfel nicht geschält, denn es waren saubere und schöne Biofrüchte. Wer es lieber hat kann vorher schälen. Die Äpfel mit den Zwiebeln anbraten. Ich habe jetzt schon etwas gesalzen, damit es am ende nicht so sehr süss wird, aber das ist Geschmackssache.
in dünne Streifen geschnittene Paprika mit hinein und auch anbraten, und erst zuletzt die in kleine Würfel geschnittenen Tomaten mit in die Pfanne. Alles anbraten, aber nicht zu lange so das die Äpfel noch etwas Biss haben.
Mit etwas Wasser (etwa 0,1-0,2 Liter) ablöschen und einen halben Teelöffel Brühepulver dazu. Das ganze kurz köcheln lassen.
Gewürzt habe ich das ganze mit Kräuter der Provence, Estragon, Pfeffer und Paprika
Wer möchte kann hier noch mit Sambal Oelek würzen denn zu dem süßen Apfelgeschmack passt es ganz gut... doch ich persönlich bin da sehr vorsichtig.

Der Fisch der auf dem Foto zu sehen ist, ist Rotbarschfilet das ich in der Mikrowelle aufgetaut und gegart habe und erst auf dem Teller dazu gegeben habe.

Dieses Rezept eignet sich für die Stoffwechseldiät und hat zusammen mit dem Fisch (ca 150gr) etwa 250-280 Kalorien.

Das war ich früher

das war meine Figur 2013


Ich bin knapp über 40 und hatte schon seit dem Teeniealter immer ein paar Kilos zuviel. In den letzen 10-15 Jahren trug ich die Kleidergröße 46 nur bei wenigen Marken, solche die auf große Größen spezialisiert sind wie beispielsweise "My Line" von Karstadt passte mir die 44.Was ich aber dennoch als sehr frustrierend empfand, denn ich möchte nicht immer zu den "Dicken Modellen" gehen.
Mein Hauptproblem war die nicht vorhandene Taille. Dieses Foto ist noch sehr schmeichelhaft, denn der Stuhl verdeckt das schlimmste.
Ich fühlte mich eigentlich schon seit vielen Jahren gerade wegen meiner Körpermitte unwohl. Das ist auch einer der Gründe, das ich zwar mal einen Bikini besaß aber mich so gut wie nie traute diesen zu tragen, ich redete mir immer ein das er meinen "Schwimmring" noch mehr betonen würde.

Mein Gewicht war zuletzt meist zwischen 90 und 93 Kilo... zu Spitzenzeiten auch mal 95. Bei einer Größe von 174 cm doch einiges zuviel. Doch sah ich keine Möglichkeit dieses zu ändern. Ich war der Meinung nicht wirklich zuviel zu essen... und die paar Süssigkeiten die ich essen würde, die würde ich halt "brauchen".

Mein Lieblingsessen war eigentlich Nudeln mit Soße... in allen Variationen. Spaghetti und co. waren meine Leidenschaft. Auf ein Stück Fleisch konnte ich leicht verzichten, aber auf Nudeln... niemals.
Ah und ich liebe Käse. Entweder auf dem Brot oder alles Mögliche mit Käse überbackene !!!
Süssigkeiten hab ich eigentlich selten für den Verzehr allein zuhause gekauft... meistens eher im Geschäft bei der Arbeit. Fast permanent hatten wir eine Schublade die immer wieder mit Kalorienreichem Gefüllt war. Kekse, Schokolade und Gummibärchen... eines davon war fast immer da... und wenn ich die Sachen sah, dann musste ich auch danach greifen.
Mein Problem ist das ich nicht aufhören konnte... nur ein Gummibärchen, oder eine Ecke Schokolade... das ging nicht. 

Ich war nie wirklich diszipliniert, schon gar nicht was Essen oder Naschen angeht. Und ich war total leicht zu verführen... wenn irgendwo eine Schale mit Knappereien stand... dann dauerte es nicht lange und ich hatte meine Finger da drin. 
Selbst wenn ich mir vorgenommen hatte "heute nasche ich nicht"... da brauchte mir nur jemand etwas anzubieten und ich griff zu.

In der Vergangenheit hab ich unterschiedliche Diäten probiert... doch meist hat es dazu geführt das ich Heisshunger nach genau dem was verboten war entwickelte und bei der kleinsten "Verführung" brach ich wieder ab.